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Streichquartett der Staatskapelle Berlin
aufgenommen im Boulez Saal Berlin
Imagefilm · 5 min · 2017
Dieses Streichquartett setzt sich aus den vier Stimmführern der Staatskapelle Berlin zusammen und spielt 2017 seinen ersten eigenen Zyklus im neuen Boulez Saal in Berlin.
Die Aufnahmen zu diesem Imagefilm fanden noch vor der offiziellen Eröffnung im März 2017 statt und präsentieren nicht nur dieses wunderbare Streichquartett mit Streichquartetten von Schubert, sondern auch den einzigartigen Boulez Saal


• Format: HD 1080
• Länge: 5 min
• Auftaggeber: Quartett Staatskapelle Berlin
• Buch: Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Flugaufnahme: Schwebewerk
• Ton: Philipp Nedel
• Schnitt: Uli Peschke
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Leben mit Beethoven
Die neun Symphonien mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle
Dokumentarfilm · 45 min · Berlin Phil Media 2015
• Sender: BR / rbb
• Länge: 44:30 min, HD 1080
• Erstsendung: 17.12.2015, 23:15 Uhr, BR
• Produktion: Berlin Phil Media GmbH
• Regie: Magdalena Zięba-Schwind und Daniel Finkernagel
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
www.digitalconcerthall.com
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Die singenden Jungs aus Berlin
550 Jahre Staats- und Domchor

Dokumentarfilm · 30 min · rbb 2015
Eine Produktion der finkernagel & lück medienproduktion im Auftrag des rbb
 
 
• Sender: rbb
• Länge: 29:17 Minuten, HD 1080
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion GbR
• Regie: Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
www.finkernagel-lueck.de
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Musik entdecken mit Thomas Hengelbrock:
Romeo & Julia
Musikshow · 45 min · NDR/Arte 2015
Thomas Hengelbrock lässt uns in seiner spritziger und mitreißenden Art Musik erleben. In dieser Folge spricht Arte-Moderatorin Alice Tumler mit ihm über "Romeo und Julia", dem von Charles Gounod, Hector Berlioz, Sergej Prokofjew und Peter Tschaikowsky vertonten Bühnenstück. Das NDR Sinfonieorchester spielt unter der Leitung von Thomas Hengelbrock viele Passagen der vier Komponisten. Die Nachwuchs-Sopranistin Mélissa Petit singt die Arie "Je veux vivre" aus Gounods Oper "Roméo et Juliette".
Die von Doclights für den NDR produzierte Sendung wurde in der Kampnagel-Fabrik in Hamburg aufgezeichnet

• Sender: Arte
• Länge: 45 Minuten, HD 1080
• Erstsendung: 14.06.2015, 18:30h, Arte
• Produktion: Doclights
• Regie: Beatrix Conrad
• Redaktion NDR: Claudia Cellarius
• Produzent: Michael Lehmann, Michaela Hummel
• Camera: Tobias Albrecht, Maik Behres, Alexnder Törzs
• Schnitt: Uli Peschke
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Freiburger Barockorchester
Konzert vom 7. Mai 2014
in der Philharmonie Berlin
Konzertfilm · 120 min · harmonia mundi
Dirigent: Pablo Heras-Casado
Solisten: Alexander Melnikov (Pianoforte), Isabelle Faust (Violine), Jean-Guihen Queyras (Violoncello)
Programm:
   Robert Schumann
   Ouverture, Scherzo und Finale  E-Dur, op. 52
   Klavierkonzert a-Moll, op. 54
   Violinkonzert d-Moll, WoO 1
   Cellokonzert a-Moll, op. 129

Das Schumann-Forum schreibt zu diesem Konzert:
"2014 verblüffte und begeisterte das mit vielen Preisen ausgezeichnete Orchester plötzlich mit „Schumann pur“ – Konzerte mit einem reinen Schumann-Programm und – exquisit wie das Orchester – mit herausragenden Solisten...
Ein ganzer Abend mit Musik von Robert Schumann – gespielt vom FBO? Gerne! Im März 2012 hatten sich unsere Musiker zum ersten Mal unter der Leitung von Pablo Heras-Casado auf die Suche nach der „Blauen Blume“ der Romantik begeben. Damals standen Schubert, Mendelssohn und Schumann auf dem Programm. Nun sind es Schumanns drei große Solokonzerte und sein selten zu hörendes „Ouvertüre, Scherzo und Finale“ op. 52, die unsere Musiker mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Alexander Melnikov auf die Bühne des Konzerthauses bringen werden. Für das Freiburger Barockorchester war es ein langer Weg vom Barock in die Hochromantik, an dessen Ende nun ein Konzerterlebnis der besonderen Art steht: Schumann pur.“

Christoph Zimmermann schreibt in "klassikinfo.de":
"Reicher Beifall wird von Interpreten gelegentlich übereuphorisch aufgenommen. Bei Isabelle Faust (Violine), Jean-Guihen Queyras (Cello), Alexander Melnikov (Klavier) und dem von Pablo Heras-Casado geleiteten Freiburger Barockorchester wirkten ... die Weitergabe von Blumen, Umarmungen und Küssen jedoch emotional absolut stimmig und unaffektiert. Man spürte ganz einfach Freude über eine neue Gelegenheit, miteinander musiziert zu haben. Alle Künstler sind einander durch häufiges gemeinsames Konzertieren bestens vertraut. Isabelle Faust beispielsweise spielt regelmäßig mit Alexander Melnikov. ... Melnikov wiederum hat häufig auch Jean-Guihen Queyras zum Partner, und alle drei treten immer wieder auch als Trio auf. Eine tiefe Verbundenheit besteht weiterhin zu dem jungen spanischen Dirigenten Pablo Heras-Casado, der mit dem Freiburger Barockorchester auf CD u.a. die Schubert-Sinfonien drei und vier eingespielt hat. ...
Nun also Schumann, und zwar Schumann pur. Im Mittelpunkt standen die Konzerte für Klavier, Violine und Violoncello. Alle bereits genannten Solisten in Ehren, aber das Orchester muss mit seinem Dirigenten Pablo Heras-Casado besonders hervorgehoben werden. Ouvertüre, Scherzo und Finale war die schwungvolle Visitenkarte, wo der individuelle Tonfall des Orchesters sofort manifest wurde: energisches Spiel, strahlender, rhythmisch federnder Klang, durchsichtig, schlank, tänzerisch. Das präzise und subtile Spiel der Holzbläser war eine Delikatesse von ganz besonderer Art und prägte auch diese Musik, die man sonst eher schwergewichtig zu hören bekommt. ..."

Aufgezeichnet wurde das Konzert in der Philharmonie Berlin mit der Videotechnik der Digital Concert Hall mit einem Remote-Kamerasystem und einem zusätzlichen Kameramann.

• Format: DVD/Blu-ray
• Länge: 120 min
• Produktion: harmonia mundi
• Regie: Alexander Lück
• Kamera: Martin Baer, Boris Fromageot
• Ton: Christoph Franke, René Möller
• Schnitt: Uli Peschke
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Die Philharmonie Berlin
Ein Fünfeck mit Aura

Dokumentarfilm · 45 min · rbb 2013
Ein Film von Alexander Lück
Eine Produktion der finkernagel & lück medienproduktion im Auftrag des rbb
 
Ein Konzertsaal ist ein Konzertsaal ist ein Konzertsaal. Und manchmal mehr: Stein gewordenes Symbol für musikalische Spitzenleistungen. Solch ein Haus ist die Carnegie Hall oder der Wiener Konzertverein, wo Traditionen und legendäre Kunstereignisse förmlich in den Wänden und Parkett-Reihen stecken. Die Berliner Philharmonie ist dies und vieles mehr. Ihre Form ist nicht nur Ausdruck wegweisender, zeitloser Architektur, sondern auch Ausdruck einer zeitlos modernen Musik-Kultur.
 
Die Musik steht im Mittelpunkt - das war die prägende und wegweisende Idee des Architekten Hans Scharoun. Das Publikum ist 360 Grad rund um die Bühne platziert, kein Zuhörer ist weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Ein Konzerthaus als Zentralraum, ein Ort für ein gemeinschaftliches Erlebnis.
 
Darüber hinaus steht die Philharmonie für einen Klassikbegriff, der von Karajan begründet und geprägt wurde und der den Genius Loci prägt. Wenn im Volksmund bis heute vom "Zirkus Karajani" die Rede ist, dann ist damit nicht zuletzt auch eine Dreifaltigkeit aus künstlerischer Perfektion, akustischer Einzigartigkeit und konsequenter medialer Vermarktung gemeint.
 
Die Dokumentation entdeckt das Haus und seine Geschichte, erzählt vom Heute, von einem wuseligen Kulturbetrieb, in dem Musiker wichtig aber nicht alles sind. Mit historischem Film- und Fernsehmaterial reisen wir in die Vergangenheit und erforschen einen Ort, der 50 Jahre lang im Brennpunkt deutscher und deutsch-deutscher Geschichte gestanden hat. Der Film lässt prominente Musiker und Musik begeisterte Wegbegleiter zu Wort kommen, schaut hinter die Kulissen, entdeckt und zeigt den Kosmos Philharmonie, den Kosmos einer musikalischen Traumfabrik.
 
• Sender: rbb
• Länge: 43:50 Minuten, HD 1080
• Erstsendung: 15.10.2013, 21:00 Uhr, rbb
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion GbR
• Regie: Alexander Lück
• Buch: Daniel Finkernagel
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
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Im Schatten des Sängers?
Der Klavierbegleiter Helmut Deutsch

Dokumentarfilm · 45 min · BR 2014
Ein Film von Beatrix Conrad

„Dieses Wort Begleiten hat quasi ein bisschen einen schlechten Ruf, das ist ganz komisch, ich finde es schön jemanden zu begleiten sei es zu einem Abendessen oder sei es zu einem Lied.“ Der Pianist Helmut Deutsch schätzt die Situation des Liedbegleiters realistisch ein. Niemand geht in ein Konzert, um den Liedbegleiter zu hören. Doch dieser Fakt hat ihn nicht davon abhalten können, sich dieser Aufgabe seit nunmehr 40 Jahren mit Leidenschaft zu widmen und dabei auf zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zurückzublicken.

In Wien, wo er 1945 geboren wurde, machte er seine ersten musikalischen Schritte als Pianist und blieb der Stadt auch danach noch treu, indem er an der dortigen Musikhochschule Liedgestaltung unterrichtete. Ein Sänger schaffte es dann dennoch, ihn von der Heimat wegzulocken: Hermann Prey. Für 12 Jahre war Helmut Deutsch der reguläre Begleiter des deutschen Baritons und feierte als sein ständiger Begleiter seine ersten internationalen Erfolge. Er habe viel von Hermann Prey gelernt, erinnert sich der Pianist. Prey sei viel mit ihm „Schlitten gefahren“ gerne auch vor anderen Leuten aber er war auch ein väterlicher Kumpeltyp, mit dem man auf Reisen viel Spaß haben konnte. Eine prägende Erfahrung.

Inzwischen ist er der erfahrenere auf der Bühne und ist bzw. war der Begleiter von solch bekannten Sängerinnen und Sängern wie Irmgard Seefried, Barbara Bonney, Grace Bumbry, Ileana Cotrubas, Olaf Bär, Matthias Görne, Thomas Moser, Andreas Schmidt, Juliane Banse, Jonas Kaufmann, Diana Damrau, Angelika Kirchschlager u.a. Mit einem Augenzwinkern bemerkt Deutsch dazu: „Als Klavierbegleiter darf man ganz ungestraft den Partner wechseln.“

Aber Helmut Deutsch schätzt an seinem Beruf noch etwas anderes: Als Liedbegleiter kann man nicht in Routine erstarren. Jeder Sänger ist anders. Kein Liederabend ist bis ins kleinste Detail planbar. Als Klavierbegleiter ist er immer wieder gefordert auf die aktuelle Situation zu reagieren. Er selbst spielt vor allem für den Sänger, für das Werk, für den Komponisten und dann erst für sich. 

Inzwischen sei ja viel für seinen Berufsstand und dessen Anerkennung getan worden aber das ist Helmut Deutsch nicht genug. Und so unterrichtet er immer noch Liedbegleitung an der Münchner Hochschule für Musik, gibt Meisterkurse in Europa sowie Japan und beweist bei den vielen Auftritten in Liederabenden, was eine gute Klavierbegleitung ausmacht. Ein Schattendasein kann dieses Künstlerleben wahrlich nicht genannt werden!

Der Film begleitet Helmut Deutsch zu seinen verschiedenen Auftritten und Proben. In seiner Heimatstadt Wien probt er mit Juliane Banse und Bo Skovhus für einen Auftritt bei der Benefizgala „Unser Stephansdom“. In München nimmt er mit seinem ehemaligen Studenten, dem Tenor Jonas Kaufmann, von Franz Schubert „Die Winterreise“ auf. In London begleitet er den Bariton Michael Volle bei seinem Debüt im Tempel des Liedgesangs: der Wigmore Hall. In Frankfurt a.M. gibt er seine Erfahrungen während eines Meisterkurses an die Studenten weiter. Im Herkulessaal begleitet er einen Neuling im Liedgesang: den Tenor Klaus Florian Vogt. Und in Mailand erinnert sich Diana Damrau an ihr erstes Zusammentreffen. Sie alle beschreiben Helmut Deutsch als sehr genau und pingelig, als einen, der gerne den Finger in die Wunde legt. Und trotzdem oder gerade deshalb sind sie ihm mit viel Respekt dankbar. 
• Sender: BR
• Länge: 43:50 Minuten, HD 1080
• Erstsendung: 27.03.2014, 23:15 Uhr, BR
• Produktion: Salve TV
• Regie: Beatrix Conrad
• Kamera: Tobias Albrecht, Maik Behres, Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
www.salvetv.de
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Stars von Morgen
präsentiert von Rolando Villazòn

Musikshow · 45 min · ZDF/Arte
Rolando Villazón präsentiert junge Künstler: In der neuen Sendereihe “Stars von morgen” stellt der mexikanische Weltklasse-Tenor Musiker vor, die auf dem besten Weg sind, eine international erfolgreiche Karriere zu machen. In der lockeren Werkstatt-Atmosphäre der Berliner “Kulturbrauerei” beweisen jeweils vier Gäste als Solisten oder im Zusammenspiel mit dem Orchester ihr außergewöhnliches Können. Vielsprachig, temperamentvoll und mit der souveränen Lockerheit, die Villazón auf der Bühne auszeichnet, bereitet er seinen jungen Gästen das Podium für ihren TV-Auftritt.

• Sender: Arte
• Länge: 45 Minuten, HD 1080
• Produktion: Salve TV
• Regie: Elisabeth Malzer
• Redaktion Salve TV: Beatrix Conrad
• Redaktion ZDF: Jörg Hitzemann, Martin Schneider
• Produzent: Karl-Martin Lötsch
• Schnitt: Uli Peschke
www.salvetv.de
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MusicTanz: Carmen.
Das Tanzprojekt der 
Berliner Philharmoniker und Sasha Waltz
Dokumentarfilm · 60 min
Carmen tanzt! Mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Choreografie und Zusammenarbeit von Sasha Waltz & Guests und vielen Schülerinnen und Schülern aus Berlin. Eine Auftragsproduktion der Stiftung Berliner Philharmoniker.

• Format: HD 1080
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: BerlinPhilMedia
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Rap Me Amadeus
Oper trifft HipHop

Dokumentarfilm · 60 min · 3sat 2006
Sie lieben sich, sie betrügen sich, sie verlieren und finden sich wieder. Am Ende stellen sie fest: "so machen's alle". Doch alltäglich ist an dieser Così fan tutte Inszenierung an der Komischen Oper Berlin nichts: die Hauptrollen teilen sich drei Opernsänger und drei HipHopper. Rap, der Sprechgesang, trifft auf Gesangskunst, Koloraturen auf Coolness, HipHop auf Oper - kurz Hip H'Opera. Rap me Amadeus oder: so machens nicht alle.

Der Film begleitet die Entstehung dieses musikalischen Experiments von Anfang bis zum Ende. Während beim ersten Aufeinandertreffen von Opernsängern und Rappern mehr Fantasien als Wissen über die jeweils andere Welt kursieren, entwickelt die zusammen gewürfelte Gruppe im Laufe des Films einen "Mikrokosmos des Glücks", in dem Opernsänger mal im HipHop-Studio stehen und Rapper nach Noten singen und scratchen. Regie und Choreographie haben dazu noch 40 Jugendliche auf die Bühne geholt. In monatelanger Arbeit entsteht Schritt für Schritt die Choreografie, die die Hip H'Opera begleiten wird. Viele junge Tänzer der Youth Crew hören hier zum ersten Mal Mozart und stehen zum ersten Mal auf der Bühne.

Così fan tutte wie hier in der Komischen Oper Berlin - so machen's nicht alle. Was hätte Mozart zu dem Experiment Hip H'Opera gesagt? Wäre er über neue Rhythmen und Töne begeistert gewesen oder entsetzt über den Eingriff in sein Kunstwerk? Eines ist sicher die Begeisterung, die seine Oper hier bei den jungen Menschen auf, vor und hinter der Bühne ausgelöst hat, hätte ihm große Freude bereitet. Vielleicht hätte er gesagt: so sollten es alle machen...

mehr zu Hip H'Opera Così fan tutti bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V.
www.lkjbw.de

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: 3sat/ZDF
• Erstsendung: Samstag, 22. Juli 2006, 21:45 Uhr, 3sat
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton:
• Schnitt: Uli Peschke
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Rolando Villazón
Ein Abend in Berlin

Dokumentarfilm · 45 min · ZDF/Arte 2005
Rolando Villazóns Abend in Berlin beginnt unter der Dusche. Der Tenor schmettert Rossinis "La Danza" in das Badezimmer, dass kein Auge trocken bleibt. Später wird er mit diesem Evergreen die Berliner Philharmonie zu stehenden Ovationen hinreißen.

Villazón ist von unerschöpflichem Kommunikations- und Spieltrieb durchdrungen. Schon als Kind, so erzählt der Sänger, ist er in Rollen geschlüpft und hat sein Spielzimmer zur Theater-Bühne gemacht. Dieser heilige Spiel-Ernst hat ihn nie verlassen. Weder auf der Opernbühne noch im Leben.

Der Film offenbart diesen Spieltrieb, die ungebändigte Lust am Unterhalten und Gestalten - auf und hinter der Bühne. Er zeigt Höhepunkte aus einem Konzert, in dem Rolando Villazón nicht nur die großen Schlachtrösser der tenoralen Opernliteratur singt, sondern auch lateinamerikanische Zarzuela und Wiener Operette.

Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück begleiten den Sänger dabei hinter die Kulissen und fangen eindrucksvolle Momente intensivster Konzentration ein. Doch Villazón wäre nicht Villazón, gäbe er nicht immer wieder auch Kostproben seiner Comedian-Qualitäten zum Besten, die beweisen, dass der vielzitierte Vergleich mit Mr. Bean nicht unberechtigt ist.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/arte
• Erstsendung: 18.12.2005, 19.00 Uhr, arte
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot / Günther Uttendorfer
• Schnitt: Uli Peschke
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Artemis Quartett
Beethoven Quartette op. 59 & 95

EPK · Virgin Classics
Das Quartett aus der Hauptstadt. Sie sind zwar keine "waschechten", aber um so begeistertere Berliner. Die Mitglieder des Artemis Quartett leben, arbeiten und unterrichten in Berlin und brauchen den kreativen Puls der Großstadt mit ihrem großen kulturellen Angebot, wie Cellist Eckart Runge sagt.

Längst gehört das vielfach ausgezeichnete Artemis Quartett zu den weltweit führenden Quartetten. Das EPK zeigt die Musiker an unterschiedlichen Orten in Berlin. Beethovens op.95 erklingt dabei nicht nur in der Nationalgalerie, sondern auch am Spreeufer oder auf einer Terrasse hoch über den Dächern von Berlin.

• Ensemble: Artemis Quartett
• Repertoire: Ludwig van Beethoven - Streichquartette op. 59/1 & 95
• Drehort : Div.Berlin, Juni 2005
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 10 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton: Virgin / Andreas Koeppen
• Schnitt: Uli Peschke
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prelude & food trailer
sarah's prelude & food - the trailer

 
The Location: 21st century version of the music salon - an open plan kitchen in Berlin.
The Hostess: effervescent, charming, world-class musician and member of the renowned Berlin Philharmonic Orchestra - Sarah Willis.
The Mission: To bring classical music out of the concert hall into every day life where it belongs - starting with the kitchen, the heart of the home.
Bach's Prelude & Fugue to Sarah's Prelude & Food...

And so Sarah Willis welcomes the cream of classical musicians and their chosen guests into her kitchen salon to talk about music while they prepare their favourite meal.
In Sarah's Prelude & Food, the cooking is the vehicle for a relaxed, conversational atmosphere with musical flare and a personal touch.
While recounting stories from their musical and creative lives, her guests peel onions, open wine and compare cooking techniques.
Sarah's Prelude & Food also relies on a healthy dose of creative chaos where the cooking is spiced up with song and the playing of instruments. Ever heard a cello played in oven gloves..?

Classical music is a powerhouse of emotion and reflects the fundamental issues in our lives: joy, sorrow, despair, fear, passion, love. In Sarah's kitchen salon, we discover what makes great artists tick, from where they draw their creative energy and how they go about their daily lives. And last but not at all least, what they like to eat and drink.

Sarah Willis's guests in this first series are, amongst others:
soprano Anna Prohaska, cellist Alban Gerhardt, Scottish conductor Donald Runnicles, oboist Albrecht Mayer, actor Christian Berkel, drummer Christoph Schneider and Italian tenor Massimo Giordano.

• Produced by: finkernagel & lück medienproduktion GbR
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Gidon Kremer & Martha Argerich
Memories of a Concert

Dokumentarfilm · 45 min · ZDF/Arte 2009
"Martha und ich sind natürlich kein Paar im privaten Sinne des Wortes. Und das ist das Widersprüchliche hier, dass man sich in der Musik vielleicht näher kommt als ein anderes Paar in seinem Liebesleben. Es ist einfach etwas ganz Besonderes." sagt Gidon Kremer über seine nun drei Jahrzehnte dauernde Partnerschaft mit Martha Argerich.

Die beiden Ausnahme-Interpreten haben 2008 auf einer Tournee Solo- und Duo-Werke von Bartok und Schumann gespielt. Die Finkernagel & Lück Medienproduktion hat das letzte Konzert dieser Tournee in der Berliner Philharmonie aufgezeichnet. Eine Sternstunde der Kammermusik, in der Martha Argerich nach langer Zeit wieder solo gespielt hat. Ein Konzertfilm mit sehr persönlichen Kommentaren von Gidon Kremer.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion/EuroArts Music International/Gidon Kremer
• Auftaggeber: ZDF/arte
• Erstsendung: 03.05.2009, 19.00 Uhr, arte
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Redaktion: Christopher Janssen
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
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Verrückt nach Oper
Das Caffè Taci in New York

Dokumentarfilm · 45 min · 3sat 2007
Man nennt ihn den Opernmissionar von Manhattan: Leopoldo Mucci, Italo-Amerikaner und Gründer des Kult-Restaurants "Caffé Taci". Hier treffen sich all die Menschen, die verrückt nach Oper sind: Stars und Fans, Agenten und Künstler, Intellektuelle und Bohémiens. Die Gäste kommen nicht nur wegen des exzellenten Saltimbocca, sondern vor allem wegen italienischer Exportschlager aus dem Hause Rossini, Verdi oder Puccini. Hausherr Leopoldo Mucci fordert deshalb den Gast auf, still zu sein, oder auf gut italienisch: taci! Und dann schmettern Sängerinnen und Sänger um die Wette.

Der Film begleitet die Protagonisten durch die Stadt, die niemals schläft: Jacquelyn Wagner, eine 23jährige Opernsängerin, inzwischen an der Deutschen Oper Berlin engagiert, holt sich bei einer Gesangslehrerin den letzten Schliff, um abends im Caffé Taci zu debütieren. Brad Cresswell, Taci-Conférencier und Sänger, moderiert tagsüber Opernsendungen im Radio. Oder der verrückteste aller Opernverrückten: Michael Katsobashvili, langmähniger Exil-Russe, handelt an der Diamantenbörse. Nachts nimmt er die Taci-Gemeinde zu einem Streifzug durch New Yorker Musikclubs mit. Auch Opernstar René Pape, seit vielen Jahren treuer Taci-Gast, schaut vorbei, um "Oper nach der Oper" zu genießen. Bis tief in die Nacht dabei ist auch die Seele dieses Opernkosmos: Iya Fedotova, Mitte 80, kam nach New York, um ihre Rente zu genießen. Nun sitzt "Babushka" Iya unermüdlich am Klavier und begleitet die Sänger - ihre Familie, wie sie sagt.

Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück erzählen temporeich und in eindrucksvollen Bildern über die Leidenschaft und Faszination Oper, die man in ihrer Vielfalt kaum besser beobachten kann als in dem leicht verrückten Mikrokosmos des Caffé Taci.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: 3sat/ZDF
• Erstsendung: 31.03.2007, 22:15 Uhr, 3sat
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Günther Uttendorfer
• Schnitt: Uli Peschke
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Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Fleur de Paris
EPK · Decca
Sie wurden oft kopiert, aber nie erreicht und sind eines der außergewöhnlichsten und erfolgreichsten Ensembles der internationalen Musikszene: Seit mehr als 30 Jahren begeistern die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker mit ihrem einmaligen Sound. Ein Filmclip zum neuen Album der 12 Cellisten: FLEUR DE PARIS mit Musik aus Frankreich!

• Format: HD 1080
• Länge: 15 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Decca
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Martin Grubinger - Der Gipfelstürmer
3sat Junge Interpreten

Dokumentarfilm · 45 min · 3sat 2008
Martin Grubinger ist der Shooting-Star in der klassischen Percussionisten-Szene. Gerade mal 25jährig gehört er zu den vielseitigsten und gefragtesten Musikern seiner Generation. Ob bei der Uraufführung eines klassischen Schlagwerk-Konzertes mit der Dirigentin Simone Young in Hamburg oder auf Spurensuche bei der japanischen Schlagzeuglegende Keiko Abé in Tokyo, Martin Grubinger beeindruckt durch seine absolute Hingabe zu seinem großen Instrumentarium.

Der Film begleitet den rastlosen Musiker bei Konzerten in Hamburg, Köln und Japan und gibt Einblick in den privaten „Rhythmus“ von Martin Grubinger. Ob beim Skifahren oder beim Extrem-Berglaufen, schnell wird klar: ein Schlagzeuger hat mit einem Hochleistungssportler sehr viel gemein, denn ohne optimale Fitness könnte er seine musikalischen Vision dem Publikum nicht vermitteln, sagt er über sich selbst.

Die Wurzeln für seine künstlerische Virtuosität liegen in der Familie. Der Vater ist selbst Schlagzeuger und für ihn Lehrer, Kollege, Roadie, Psychologe und Trainer. Denn nur so kann und wird Martin Grubinger auch in der Zukunft die nächsten künstlerischen Gipfel erstürmen.

• Reihentitel: Junge Interpreten
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: AVE
• Auftaggeber: ZDF/3sat
• Erstsendung: 19.04.2008, 21.45 Uhr, 3Sat
• Buch und Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton:
• Schnitt: Uli Peschke
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Metamorphosen
Die Sopranistin Nadja Michael

Dokumentarfilm · 45 min · rbb/Arte 2009
Nadja Michael ist auf dem Weg zum Weltstar. Nicht nur das Feuilleton ist begeistert, sondern auch die Boulevard-Presse von Gala bis Vanity Fair reisst sich zunehmend um die schöne Blonde mit der großen Stimme. Doch die Sopranistin ist nicht nur Stimmbandbesitzerin, sondern auch begnadete Schauspielerin und Verwandlungskünstlerin. Ihre bevorzugten Rollen, das sind starke Frauenfiguren mit dem Willen und der Kraft, nicht nur die Welt zu verändern, sondern permanent auch sich selbst. "Nur wer sich wandeln und sich verwandeln kann, lebt", so formuliert sie ihr professionelles wie privates Credo.

Roter Faden des "Maestro"-Filmes ist ein Schauspiel - Lieder - Verwandlungs - Abend, kurz eine Performance, die Nadja Michael sich selbst auf den Leib und die Stimmbänder geschnitten hat: "Orlando Misterioso - eine inszenierte Liederreise".
Sämtliche Lieder kreisen um starke und tragische Frauengestalten von Maria Stuart bis zur Ophelia. Wir erleben Nadja Michael in permanenter Verwandlung. Vom barockisierenden Engelskostüm mit Goldlöckchen bis hin zur nackten verletzten Frau. Kahlgeschoren der Schädel, eine groteske Narbe windet sich um die Schulter. Maria Stuarts Henker musste mehrfach zuschlagen. Ehe es ihm gelang, den Kopf vom Rumpf zu trennen, hieb er mit der Axt eine große Wunde in die Schulter. Was sich auf dem Papier nach Splatter-Grusel für Bildungsbürger anhört, wird durch Nadja Michaels körperlicher und stimmlicher Darstellungskunst zu einem ungewöhnlichen Bühnenerlebnis.

Das Maestro-Portrait bringt Ausschnitte aus Nadja Michaels "inszenierter Liederreise", und kombiniert diese mit ausgewählten Opernproduktionen, in denen ebenfalls die Verwandlungskunst und Körperlichkeit großer Frauen-Figuren im Vordergrund stehen, wie z.B. "Salome" oder "Médée".

• Drehort: Berlin, Brüssel
• Repertoire: Lieder von Schumann, Mahler, Wagner; Opern-Szenen aus "Salome" (Staatsoper unter den Linden), "Médée" (Théâtre de la Monnaie)
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: rbb/arte
• Erstsendung: 28.6.09, 19.00 Uhr auf arte
• Buch und Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Redaktion: Dorothea Diekmann
• Kamera: Günther Uttendorfer, Boris Fromageot
• Ton:
• Schnitt: Uli Peschke
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“Was Sie schon immer über Klassik wissen wollten”
Aleksey Igudesman & Hyung-ki Joo
Dokumentarfilm · 60 min · ZDF/Arte 2010
Mit Sir Roger Moore, Janine Jansen, Mischa Maisky, Julian Rachlin, Kim Wilde u.a.

Der neue Film aus dem Hause Finkernagel & Lück hat wie Woody Allens Klassiker mit Aufklärung zu tun hat. Um Sex geht es allerdings nur am Rande. Im Mittelpunkt steht die drittschönste Nebensache der Welt, die klassische Musik. Protagonisten des Films sind Aleksey Igudesman und Richard Hyung-ki Joo. Beide sind Vollblutvirtuosen, als Musiker wie als Komiker. In Tönen und Worten mischen sie die Klassik-Welt gnadenlos auf. Tastentiger Lang Lang muss sich im Karatekampf bewähren, Geiger Renaud Capuçon im Geigenbogen-Weitwurf und Hilary Hahn im schamlosesten Interview ihrer Karriere.

Auf und hinter der Bühne brillieren Igudesman & Joo an der Seite von Sir Roger Moore und Janine Jansen, die in dem Film erstmalig zeigt, dass sie auch das Zeug zur Komödiantin besitzt. "Was Sie schon immer über Klassik wissen wollten" bringt darüber hinaus spektakuläre Enthüllungen aus der Pop-Welt: Kim Wilde entdeckt ihre (unerwiderte Liebe) zur Geige, Musiker der Kultbands "Ultravox", "Tears for Fears" oder "Styx" demonstrieren, was sie vom großen Beethoven gelernt haben.

"Was Sie schon immer über Klassik wissen wollten" - zur besten Sendezeit in 3sat!

Samstag, 5. Juni 2010, 20.15 Uhr in 3sat - Erstausstrahlung
Am 5./10./15. und 27. Juli 2010, jeweils um 21.15 Uhr im ZDFtheaterkanal
© ZDFtheaterkanal 2009

• Format: HD 1080
• Länge: 58 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Koproduktion: ZDFtheaterkanal, 3sat, EuroArts Music International
• Redaktion ZDF: Dieter Schneider
• Auftaggeber: ZDF Theaterkanal und 3Sat
• Erstsendung: 5. Juni 2010, 20.15 Uhr in 3sat
• Buch und Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Fabian Welther, Stefan Zwickirsch
• Ton:
• Schnitt: Uli Peschke
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Rolando Villazón
Ein mexikanischer Traum

Dokumentarfilm · 52 min · ZDF/Arte 2007
Die Dokumentation "Rolando Villazón - Ein mexikanischer Traum" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in die Kindheit des Sängers. In seiner Schule gibt es ein herzliches Wiedersehen mit der ehemaligen Lehrerin. Im Priester-Konvent erzählt Villazón von dem Moment, als ihm klar wurde, dass seine Bühne die Oper und nicht die Kirche werden würde. Im "Teatro de bellas Artes" in Mexiko City kehrt er noch einmal in seine erste Künstler-Garderobe zurück und erinnert sich an seinen Traum, eines Tages mit seiner Stimme die Welt zu erobern. In diesem Theater fand auch die erste Begegnung mit dem großen Vorbild Plácido Domingo statt.

Die sentimentale Reise in die Vergangenheit kombiniert der Film mit spektakulären Einblicken in die Karriere des weltberühmten Tenors, auf und hinter der Bühne: beim umjubelten Debüt am Gran Teatro del Liceu von Barcelona in Donizettis "L`elisir d`amore". Der Film zeigt das "Traumpaar der Oper" - Rolando Villazón und Anna Netrebko bei Proben zu der legendären "Traviata"-Produktion bei den Salzburger Festspielen. Oder an der Berliner Staatsoper unter den Linden in Bizets "Carmen", dirigiert von Daniel Barenboim. Ein tenorales Gipfeltreffen findet schließlich in Madrid statt. Rolando Villazón nimmt Zarzuela-Arien auf, Plácido Domingo dirigiert.

Ein temporeicher Film, der jedoch nicht nur den stets fröhlichen und zu Slapsticks aufgelegten Tenor zeigt, sondern auch einen sehr nachdenklichen Künstler, der offen über schwierige Momente in seiner Karriere berichtet, wie z. B. eine kurzfristig abgesagte Vorstellung an der Met. Das Finale des Films findet nicht auf einer Opernbühne statt, sondern auf einem öffentlichen Platz, mitten in Mexico City: Rolando Villazón schmettert spontan mit einer Mariachi-Kapelle Volkslieder mit. Kind, Mann, Tenor - Ein mexikanischer Traum.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 52 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/arte
• Erstsendung: 05.05.2007, 22:30 Uhr
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
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Dvoraks Neue Welt
Tagebuch einer Symphonie

Dokumentarfilm · 60 min · 3sat 2004
Im 100. Todesjahr des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak schildert die Dokumentation die Entstehung seines populärsten Werkes, der Sinfonie Nr. 9 e-Moll op.95 "Aus der Neuen Welt".

Mit der Berufung des damals 50jährigen Komponisten zum Direktor des New Yorker "National Conservatory" im Jahre 1892 begann für Dvorak eine Zeit unvergesslicher Eindrücke. Über den Aufenthalt in Amerika geben seine zahlreichen Briefe umfassend Auskunft. Als Komponist, der im Geiste national-folkloristischer Musik Ansehen erlangt hatte, sah man in ihm einen Begründer einer eigenständigen amerikanischen Musik.

Die Dokumentation zeigt Landschaften, die Dvorak bei seinen zahlreichen Eisenbahn- und Bootsfahrten begeisterten. An Originalschauplätzen zeichnet der Film Dvoraks Aufenthalte in New York und am Mississippi nach. Besondere Bedeutung hat das malerische Städtchen Spilville in Iowa, das der Komponist liebte, weil es ihn landschaftlich an seine tschechische Heimat erinnerte. Hier begegnete er auch zum ersten Mal der Kultur der Indianer, deren charakteristische Melodien er in seiner Musik verarbeitete.

Dvoraks eindrückliche Reiseerlebnisse bilden die Grundlage für das "Tagebuch einer Sinfonie". Der große Schauspieler Traugott Buhre leiht dabei dem Komponisten seine Stimme. Der Film zeigt, wie aus vielen unterschiedlichen Einflüssen, Stimmen und Stimmungen ein Meisterwerk der symphonischen Musik gewachsen ist.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/3sat
• Erstsendung: 26. Juni 2004 - 22.10 Uhr, 3sat
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Carlos Dessbesell
• Ton: Andreas Köppen
• Schnitt: Uli Peschke
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Celloproject
 

Promotion-Clip
It's no wonder that the old master of cinema, Charlie Chaplin, played the cello.
Eckart Runge and his piano partner Jacques Ammon are film fans. In "cello cinema" they embark on a journey into the vast world that is film music. In cinema, the visuals allow the audience to be transported into strange worlds and stories, but it is the music that allows us to feel the pictures. A musical film about film music, about the abstract power of music and cinematographic fantasy. With music by Dmitri Shostakovitch, Ennio Morricone, Nino Rota, Astor Piazolla and of course Charlie Chaplin.

www.celloproject.de

• Solisten: Eckart Runge; Jacques Ammon
• Repertoire: Piazzolla, Morricone, Kapustin
• Drehort: Berlin, 2007
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 5 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Promotion
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera : Boris Fromageot
• Ton: Sebastian Bonney
• Schnitt: Uli Peschke
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Mag die ganze Welt versinken...
Emmerich Kálmán
und seine Csárdasfürstin
Dokumentarfilm · 60 min · rbb/SWR 2003
Der Film zeigt anhand einer Neuinszenierung der Csárdás-Fürstin an der Komischen Oper (Regie: Andreas Homoki), wie Kalmans Leben von den großen Katastrophen des 20.Jahrhunderts geprägt wurde. In Spielszenen kommen seine Wiener Kritiker dun Mitarbeiter zu Wort, in historischen Aufnahmen erlebt der Zuschauer die vielleicht größte aller Csárdásfürstinnen: Martha Eggert.

Kalmans Kinder Yvonne und Charles erzählen über den Vater. Während der Sohn, selbst Pianist und Komponist, in tiefer Bewunderung über die kompositorischen Tricks des Operettenkönigs Auskunft gibt, findet die jüngere Tochter bewegende Worte für die privaten Momente des geliebten Vaters.

Dazu bringt der Film Höhepunkte aus Proben und Premiere der Csárdásfürstin an der Komischen Oper. Noemie Nadelmann singt die Titelpartei, Michail Jurowski dirigiert.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: rbb & SWR
• Sendetermin: 2003
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Thomas Hirschmann, Carlos Dessbesell, Georg Denzer
• Ton: audio sprint
• Schnitt: Uli Peschke
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Unser Hollywood
Kino aus Babelsberg

Dokumentarfilm · 60 min · rbb/Arte 2012
Die Geburt des ältesten Filmstudios der Welt beginnt mit einem "Totentanz". So heißt der erste Stummfilm, der in Babelsberg im Februar 1912 gedreht wird. Mit ihm wird auch der erste Star des deutschen Kinos geboren. Asta Nielsen. In der Wiege der Filmkunst.

Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück erzählen die Geschichte vom Aufstieg und Fall und erneutem Aufstieg Babelsbergs. Ein magischer Ort, der in seiner wechselhaften Geschichte immer eng mit den politischen Entwicklungen verbunden war. Ein "Patient, der immer wieder aufs neue wiederbelebt wurde" so Regisseur Tom Tykwer.

Die unzähligen Filme, die hier entstanden, waren und sind Spiegel ihrer Zeit. Nirgendwo sonst hat das Kino so viele Brüche überstanden: vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit bis zur DDR und zum wiedervereinigten Deutschland. Immer getrieben, etwas zu schaffen, das "bigger" ist "than life".

Die Dokumentation zeigt Ausschnitte aus Babelsberg-Klassikern von "Metropolis" über "Die Drei von der Tankstelle" und "Die Legende von Paul und Paula" bis hin zu Roland Emmerichs Shakespeare-Streifen "Anonymus" oder Roman Polanskis "Ghostwriter", der ebenfalls in Babelsberg gedreht wurde. Große Meister-Regisseure erzählen von ihren Erlebnisses in und um die Filmstadt: Fritz Lang berichtet, wie er sich den Klauen Goebbels entzogen hat, Wolfgang Kohlhaase über den Neustart nach 1945, Volker Schlöndorff über seinen gescheiterten Versuche, Babelsberg zum europäischen Hollywood zu machen. Und natürlich Hollywood-Größen wie Quentin Tarrantino, die es inzwischen wieder nach Brandenburg lockt, nicht zuletzt wegen großzügiger Filmförderungen.
Oder Tom Tykwer, dem Babelsberg nach seinem ersten Kurzfilm wegen nichtbezahlter Rechnungen den Gerichtsvollzieher schickt und der später eine spektakuläre Action-Szene mit einem Feuerwerk an Spezial-Effekten in den Studios für seinen Film "The International" dreht. Und wozu Babelsberger Kulissenzauber in "The international" fähig ist, das zeigen die Filmemacher in ausführlichen Blicken hinter, bzw. in die Kulissen.

Ergänzt wird die filmische Reise in die Babelsberger Geschichte durch ausgesuchte Archiv-Schätze wie etwa die ersten Probeaufnahmen mit Marlene Dietrich für den "Blauen Engel" oder Heinz Rühmann beim Feilen an den Pointen der "Feuerzangenbowle".

Natürlich kommen auch lebende Kino-Größen zu Wort, wie Angelica Domröse, die im DEFA-Hit "Die Legende von Paul und Paula" die Titelrolle spielte. Uwe Kockisch erzählt, wie er zu DEFA-Zeiten von der Stasi unter Druck gesetzt wurde. Für viele war und ist Babelsberg Heimat und noch einiges mehr, wie für den Schauspieler Michael Gwisdek "Für mich war Babelsberg nicht Babelsberg, sondern Hollywood".

• Format: HD 1080
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: rbb/arte
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Philippe Jaroussky
Caldara in Vienna

EPK · Virgin Classics
• Format: HD 1080
• Länge: 10 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
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Christina & Michelle Naughton
Piano Duets

Promotion-Clip
Die Zwillinge Christina & Michelle Naughton, das Klavierduo aus New York im Portrait bei ihrer ersten CD-Aufnahme in Bremen.

• Format: HD 1080
• Länge: 15 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Promotion
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Musik – Ein Fest fürs Leben 
Der Dirigent Thomas Hengelbrock

Dokumentarfilm · 60 min · NDR/Arte 2011
Thomas Hengelbrock steigt tief hinab in den Bauch der Opéra Garnier in Paris. Auf der Suche nach dem legendären „Phantom der Oper“. Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück haben Thomas Hengelbrock an mythenreiche Orte begleitet - jedoch nicht, um Phantome zu jagen, sondern um die Wechselwirkungen zwischen Architektur und Musik aufzudecken. Dieses Thema liegt dem gebürtigen Wilhelmshavener so am Herzen, dass er gleich zwei Ensembles nach einem großen Architekten benannt hat: Balthasar Neuman Chor und Ensemble.

• Format: HD 1080
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: NDR/arte
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Mozart in Salzburg
 

Dokumentarfilm · 60 min · SWR 2006
"... Ich schwöre Ihnen bey meiner Ehre, daß ich Salzburg und die Einwohner nicht leiden kann; mir ist ihre Sprache und ihre Lebensart ganz unerträglich." Mozart hat unter Salzburg und seinen Einwohnern, allen voran dem Erzbischof Colloredo gelitten.

Der Film beginnt mit der Geburt und endet mit der Flucht Mozarts nach Wien. Die Dokumentation berichtet von den Stationen in der Karriere eines frühreifen Wunderkindes und zeigt, wie die Alltagskultur zu Mozarts Zeiten aussah: was hatte es mit dem Bölzelschiessen auf sich? Wie waren die Ess- und Trinkgewohnheiten? Wie waren die hygienischen Verhältnisse in den Strassen und Häusern Salzburgs.

Zu Wort und Ton kommen nicht nur renommierte Künstler wie Daniel Barenboim, Gil Shaham, Angelika Kirchschlager, sondern auch Colloredos heutiger Nachfolger, Erzbischof Kothgasser und andere Salzburger aus dem Jubiläumsjahr 2006.

Eine Koproduktion von EuroArts in Zusammenarbeit mit dem SWR. Gefördert von Fernsehfonds Austria.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 60 min
• Produktion: EuroArts Music Int.
• Auftaggeber: EuroArts/SWR
• Erstsendung: 12.1.2006
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera:
• Ton:
• Schnitt: Uli Peschke
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Passionen eines Lebens
Die Komponistin Sofia Gubaidulina

Dokumentarfilm · 60 min · 3sat 2003
Ein Film über eine wichtige Reise für eine große Komponistin.

Zusammen mit einem Filmteam begibt sich die 70-jährige Sofia Gubaidulina auf eine Reise ans Ende der Welt. Auf der Klosterninsel Valaam hofft die tiefgläubige Komponistin eine Antwort auf die Frage zu finden, ob es Sünde ist, religiöse Themen mit weltlichen Instrumentarium zu vertonen.

Ein Film über das Leben der in Kazan geborenen Russin, die zwischen Stalin-Terror und Perestroika zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten der gegenwärtigen Musiklandschaft wird.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 60 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: 3sat/ZDF
• Sendetermin: 11.01.2003
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton: Thomas Hirschmann
• Schnitt: Uli Peschke
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Gidon Kremer - Back to Bach
 
DVD (J.S. Bach Partitas 1-3 plus intern. Documentary)
Seit 25 Jahren kommt Gidon Kremer jeden Sommer in das österreichische Städtchen im Burgenland, ganz in der Nähe der ungarischen Grenze gelegen. Das Musikfestival, das er hier mit Pfarrer Josef Herowitsch ins Leben gerufen hat, gehört längst zu den wichtigsten und innovativsten Kammermusikfestivals.

Hier gilt`s ganz der Kunst: alle Musiker spielen ohne Gage, mit großer Lust an neuen und modernen Klängen. Im Jahr 2001 ist Gidon Kremer im Herbst noch einmal für ein ganz besonderes Aufnahme-Projekt an diesen ihm so vertrauten Ort zurückgekehrt: zum zweiten mal in seiner Karriere nahm er hier die Bachschen Solowerke auf - Meilensteine der Violinliteratur und technischer wie musikalischer Prüfstein für jeden Virtuosen. Eine Woche lang spielte er in der Kirche, ungestört von Produzenten, Plattenbonzen und Journalisten, von morgens bis abends Bach.

Nur drei Kameras waren bei jedem Take dabei und dokumentierten ein eine große Lektion in Bach - Interpretation. In mehreren ausführlichen Gesprächen erzählt Gidon Kremer über seine Sicht auf Bach. Ausserdem erleben wir den Künstler beim Abhören der Takes und bei Diskussionen mit dem Tonmeister über Klang, Tempo, Phrasierung und Wahl des richtigen Geigenbogens.

• Künstler: Gidon Kremer, Violine
• Partiten Nr.1-3 von Johann Sebastian Bach + Dokumentation "Gidon Kremer - Back to Bach"
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 74 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: EuroArts
• Regie: Daniel Finkernagel und Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Uli Köhler, Massimiliano Bonavia
• Ton: Helmut Mühle
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Markus Groh – Pianist
 

Promotion-Clip
• Format: HD 1080
• Länge: 30 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Markus Groh
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Artemis Quartett
Beethoven Streichquartette 18/6 und 130/133
EPK · Virgin Classics
Ein weiterer Meilenstein im Beethoven-Zyklus des Artemis Quartets aus Berlin!

• Format: HD 1080
• Länge: 15 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
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Olga Scheps in Berlin
 

Promotion-Clip
Die junge Pianisten Olga Scheps über ihr Berlin und ihre musikalische Begegnung mit Franz Schubert.

• Format: HD 1080
• Länge: 15 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Promotion
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Artemis Quartet & Jacques Ammon
The Piazolla Project

Promotion-Clip
• Format: HD 1080
• Länge: 10 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
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Misha Maisky & Martha Argerich
30th Anniversary Concert

Concertfilm 2008
Life recording from the Berliner Philharmonie, December 2008 30th Anniversary Concert

• Repertoire: Beethoven, Grieg, Messien, Schostakowitsch
• Format: HD 1080
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot (DoP)
• Ton: b-sharp / Philipp Nedel
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Und ewig lockt die Kammermusik
20 Jahre Lockenhaus-Festival

Dokumentarfilm · 45 min · 3sat 2001
Es ist die Geschichte einer Freundschaft. Zwischen einem weltberühmten Geiger und einem katholischen Pfarrer.

Gidon Kremer fand in Lockenhaus, im österreichischen Burgenland, fernab der üblichen Jet-Set-Festival-Hysterie seine Musik-Oase. Hier macht er jeden Sommer mit befreundeten Musikern anspruchsvolle Kammermusik. Alle spielen ohne Gage, man improvisiert und findet offenen Ohren für Experimente. Der spiritus rector, unermüdliche Organisator und Seele des Festivals ist Pfarrer Josef Herowitsch.

Der Film zeigt den turbulenten Festival-Alltag mit Proben, Konzerten, gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer und Gottesdiensten. Gidon Kremers Kampf mit der Technik beim Fotokopieren und das immer wieder neue künstlerische Ringen mit der Partitur.

Auch wenn der Film nur versuchen kann, den einzigartigen Zauber des Lockenhaus-Festivals sichtbar und hörbar zu machen, so gelingt ihm eines bravurös: er lüftet das jahrhundertealte Geheimnis um die legendenumwobenen Blutgräfin, die auf Burg Lockenhaus ihr Unwesen trieb.

Dazu erlebt der Zuschauer Sternstunden der Kammermusik: mit Weltstars wie Mischa Masiky, Marth Argerich, Kim Kashkashian, Renaud Capucon, Peter Sadlo, der Kremerata Baltica und Gidon Kremer.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: 3sat/ZDF
• Sendetermin: 2001
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton: Massimiliano Bonavia
• Schnitt: Uli Peschke
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Niemals außer Atem
Der Flötist Emmanuel Pahud

Dokumentarfilm · 45 min · rbb/Arte 2006
Er ist der Meister des langen Atems, ob bei Debussy, Takemitsu, Jazz oder im Swimmingpool. Emmanuel Pahud, zur Zeit einer der erfolgreichsten Solo-Flötisten der Welt.

Mit 23 Jahren wurde er Solo-Flötist bei den Berliner Philharmonikern, wenig später gründete er mit Eric Le Sage und anderen befreundeten Musikern das Festival "Musique à l'Empéri" in Salon de Provence, im Süden Frankreichs. "Es gibt hier keine Stars", sagt Emmanuel Pahud, "wir versuchen ein bouillon de culture zu zelebrieren".

Diese besondere Stimmung fängt der Film ein und zeigt Proben, Konzerte, Partys. Monsieur Pahuds langer Atem wird hörbar in Musikausschnitten von Bach bis Jazz und sichtbar beim Abtauchen in einen Swimmingpool in der Mittagshitze der Provence.

Seine musikalischen Partner zählen dabei zu den besten der Welt: Die Berliner Barock Solisten, der Pianist Eric Le Sage, die Berliner Philharmoniker und Claudio Abbado, die Harfenistin Marie-Pierre Langlamet. Manche zeigt der Film im Frack, andere auch in Bademontur.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber:  rbb/arte
• Erstsendung: Sonntag, 12. Februar 2006, 19:00 Uhr, arte
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Ulli Köhler, Thomas Hirschmann
• Ton: Jan Wiechers
• Schnitt: Uli Peschke
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Generation Cello
Das Cello Festival der Kronberg Academy

Dokumentarfilm · 45 min · 3sat 2005
Eine junge Cellistin sitzt in 150 Metern Höhe an der Kante eines Wolkenkratzers der Frankfurter Skyline und spielt. Vor ihren Füssen: der Abgrund. Meister-Cellist David Geringas übt sich im Schauspiel. Cross Over Musiker Ernst Reijsegger hat sein Cello als Gitarre umfunktioniert und rockt. Mischa Maisky erzählt, dass sein Cello für ihn eine "Sie" sei. Star-Geiger Gidon Kremer nennt es ganz einfach den "größeren Bruder, den man lieb haben muss".

Der Film von Daniel Finkernagel und Alexander Lück fängt unterschiedlichste Vorstellungen über Musik und das Instrument, dass der menschlichen Stimme wohl am Nähesten kommt, während dem renommierten Festival in Kronberg ein.

Spätestens seit der legendäre Cellist Mstislav Rostropovitsch das Taunusstädtchen „die Welthauptstadt des Cellos“ nannte, ist das malerische Fachwerk-Idyll vor den Toren Frankfurts jedem Musikfreund ein Begriff. Vor 12 Jahren gründete Raimund Trenkler die Kronberg Academy und hat es mit unermüdlichem Einsatz und Enthusiasmus geschafft, die Elite der internationalen Cello-Szene nach Kronberg zu holen. Ziel ist es, musikalische wie menschliche Brücken zwischen Musikern aller Generationen zu bauen. Deswegen kamen nicht nur Stars zum Festivals, sondern auch junge Künstler und Studenten, die noch am Anfang einer Karriere stehen.

Der Film zeigt die "Großen" und die "Jungen" beim Konzertieren und Unterrichten. Der Zuschauer erhält außergewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen eines bedeutenden Festivals. Erstmals fanden die Meisterkurse 2005 in den Hochhäusern des Frankfurter Finanzdistrikts statt. Wo es sonst um Märkte und Börsenkurse ging, zog die Kunst ein.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/3sat
• Erstsendung: Samstag, 10.12.2005, 22.45 Uhr, 3sat
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
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Ein Marienoratorium für die Kathedrale von Chartres
 
Dokumentarfilm · 52 min · NDR/Arte 2007
Der Chor schreit auf, die Orgel donnert, Lichtprojektionen zucken durch das riesige Kirchenschiff, wenn Gott die Welt erschafft. Ein Kinderchor singt in zartesten Tönen den Marienhymnus "Ave Maris Stella". Das Cello schreit herzzerreißend die Schmerzen Marias angesichts des gekreuzigten Sohnes in die Kathedrale von Chartres.
Eine Schauspielerin spielt Maria - als eine Frau des 21.Jahrhunderts mit all ihren Ängsten, Sehnsüchten und Hoffnungen. Szenen aus einem gewaltigen Gesamtkunstwerk, das am 8. September 2006 in der Kathedrale von Chartres uraufgeführt wurde. Komponiert hat es der junge Hamburger Helge Burggrabe.
In einem deutsch-französischen Ensemble wirkten u. a. Frankreichs Star-Cellistin Emanuelle Bertrand mit und die Schauspielerin Hiam Abbas, bekannt aus zahlreichen Fernseh-, Theater und Kinoproduktionen (zuletzt in "München" von Steven Spielberg). Ihre hochdramatischen Auftritte sind Höhepunkte des Filmes.

Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück begleiten die palästinensische Schauspielerin und Wahlpariserin auf ihrem Weg zu Maria. Hiam Abbass, die wie Maria aus Nazareth stammt, setzt sich dabei immer wieder emotionalen Extremsituationen aus.
Der Film erzählt die Entstehung eines großen Marienoratoriums und nimmt den Zuschauer parallel dabei mit auf eine lange Zeitreise. Chartres war immer schon ein magischer Ort mit jahrtausendalten spirituellen Traditionen: in eindrucksvollen Bildern spürt die Kamera den Druiden nach, die an der Stelle der heutigen Kathedrale eine gebärende Jungfrau verehrten und sich an einer Wunderquelle versammelten, die es heute noch in der Unterkirche gibt.

Der Film begleitet Helge Burggrabe zu den frühesten Fundamenten der Kirche, die noch aus gallo-romanischer Zeit stammen und verfolgt ihn bis in schwindelerregende Höhe zu den berühmten Marien-Fenstern. Dort lüftet ein Glasexperte das Geheimnis des berühmten "Bleu de Chartres", des Chartres-Blau.
In der Kathedral-Bibliothek spürt der Komponist 1000 Jahre alte Marien-Hymnen auf und erfährt in der Krypta, was es mit dem geheimnisvollen Marien-Schleier auf sich hat. Er ist Teil des Gewandes, das Maria bei der Geburt Jesu getragen haben soll. Viele Wundergeschichten ranken sich um diese wichtigste Marien-Reliquie. Mythen und Legenden, die Helge Burggrabe effektvoll in Musik und Szene setzt.
Ein Film, der wie das Marienoratorium eine Hommage an die schönste aller gotischen Kathedralen ist.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 52 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: arte/NDR
• Erstsendung: 17.03.2007, 22:35 Uhr, arte
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton: Andreas Köppen
• Schnitt: Uli Peschke
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Joyce DiDonato
Furore - Handel Opera Arias

EPK · Virgin Classics
Georg Frideric Handel
FURORE - Opera arias

Joyce DiDonato - mezzo-soprano

Les Talens Lyriques
Christophe Rousset - conductor

• Solist: Joyce DiDonato
• Orchester: Les Talens Lyriques
• Leitung: Christophe Rousset
• Repertoire: G.F. Händel
• Drehort: La Monnaie, Brüssel , April 2008
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 12 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Desire Bergmanns
• Ton: EMI Laurence Heym
• Schnitt: Uli Peschke
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Artemis Quartett & Leif Ove Andsnes
Brahms - Schumann - Piano Quintets

EPK · Virgin Classics
• Interpreten: Leif Ove Andsnes, Artemis Quartett
• Repertoire: Brahms - Schumann - Piano Quintets
• Drehort: Berlin, Dezember 2006
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 7 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Ton: Virgin Classics
• Schnitt: Uli Peschke
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Maestra Baltica
Anu Tali dirigiert baltische Musik

Dokumentarfilm · 43 min · ZDF/Arte 2008
Mit Pekka Kuusisto, Violine, Münchener Kammerorchester, Nordic Symphony Orchestra

"Gemein! Aggressiv, gemein und gewalttätig. So sind wir: die Esten." Diese Warnung schickt Anu Tali voraus, als sie zum ersten Mal am Pult des Münchener Kammerorchesters steht. Die estnische Dirigentin hat sich für ihr Debüt in München ein rein baltisches Programm zusammengestellt.
"Action-Passion-Illusion", ein Stück des estnischen Komponisten Erkki Sven Tüür. Und das ist in der Tat aggressiv. In Proben und Konzert zeigt der Film, wie Anu Tali und das Münchener Kammerorchester die archaisch-gewalttätigen Rhythmen zum krachen bringen. Denn eigentlich, sagt Anu Tali handele es sich bei "Action-Passion-Illusion" um Rockmusik.

Daniel Finkernagel und Alexander Lück haben die Dirigentin für dieses Film-Portrait auch nach Tallinn begleitet. Dort ist sie aufgewachsen, dort findet sie nach wie vor den Treibstoff für ihre Interpretationen, vor allem in der rauen Natur der Küste.

"Das Meer ist ein Ausgangspunkt für die estnische Musik. "Action-Passion-Illusion". Die See ist hier selten ruhig, es ist kein freundliches Meer, keine Riviera. Es ist eine Naturgewalt, voller Schmerz und Sehnsucht, manchmal grausam. Es ist wie die Esten sagen: das Meer nimmt und gibt. Hier gehöre ich hin."

Der Zuschauer lernt die Geburtstadt der Dirigentin kennen und den hanseatisch-nordischen Background, der so typisch ist für die estnische Musik. Und das einzigartige baltische Licht, das nach den langen Wintermonaten die gesamte Küstenregion verzaubert. Dieses Licht ist auch Ausgangespunkt für das Violinkonzert von Peteris Vasks, das musikalisch im Mittelpunkt des Filmes steht. Der lettische Komponist hat dem Werk den Titel "Tala gaisma" gegeben, was soviel heißt wie "fernes Licht". Ein fast spätromantisches Konzert mit sehnsüchtigen Geigen-Kantilenen zum einen und halsbrecherischer Virtuosität zum anderen. Der finnische Geiger Pekka Kuusisto malt das "ferne Licht" in den ungewöhnlichsten Klangfarben. Der Zuschauer hört und sieht, dass Kuusisto nicht nur in der Klassik zuhause ist, sondern auch in Rock und Jazz.

Ein Film über eine faszinierende Dirigentin, die jenseits des Podium fast zart und zerbrechlich wirkt. Sobald sie den Taktstock in den Händen hält, wandelt sie sich zu einer strengen Künstlerin, die mit eiserner preußischer Disziplin und Strenge arbeitet. Heraus kommen elektrisierende Musikerlebnisse von großer Intensität:

"Anu Tali ergreift die Hörer durch ihre besondere Qualität unmittelbar. Ihre jederzeit fassbare musikalische Sprache aus starkem Bewegungsdrang, ihre Impulsivität, manchmal fast wilde Gestikulation durch ihre unverbrauchte seelische Kraft. Hinzu gesellt sich der Geiger Pekka Kuusisto, der mit spontaner Musizierlust die Zuhörer überrumpelt."
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 43 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/arte
• Erstsendung: 24.02.2008, 19.00 Uhr in arte
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Günther Uttendorfer
• Schnitt: Uli Peschke
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Gidon Kremer
Zurück zu Bach

Dokumentarfilm · 52 min · rbb/Arte 2007
Keine Frage, der Mann ist genervt. Der Geigen-Bogen zischt durch die Luft wie ein Säbelschlag. Wieder und wieder hallt der Schlußtakt der berühmten E-Dur Partita für Solovioline durch den leeren Kirchenraum. Gidon Kremer hat sich für einige Tage in die Barockkirche von Lockenhaus im österreichischen Burgenland eingeschlossen, um die drei Solopartiten von Johann Sebastian Bach aufzunehmen. Es soll seine letzte Begegnung mit diesem Meilenstein der Violinenliteratur werden.

Der Film begleitet den berühmten Violinenvirtuosen eine Woche lang, bei den Proben, Aufnahmen und Diskussionen mit einigen wenigen Vertrauten. Für ihn, den in Lettland geborenen, eine wichtige Zeit: "Bach begleitet einen das ganze Leben" sagt Gidon Kremer und erinnert sich an seine ersten Auftritte mit Bach. Gidon Kremer ist einer der eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten und das nicht erst heute. Bereits als 12 Jähriger wurde ihm ein zu eigenwilliger Umgang mit den Solopartiten bescheinigt: bei einer Prüfung bekommt das Geigenwunderkind wiedererwartend keine Eins, zu unkonventionell sei seine Interpretation von Bach.

Gidon Kremer geht es nicht nur um die wahre, authentische Interpretation von Bach, es geht vielmehr um eine persönliche Aussage. Und so fällt sein Resumee nach über fünfzig Stunden Aufnahme eher ernüchternd aus: "Es gibt so viele Wege Bach zu spielen und meiner ist nur einer der vielen möglichen. Es werden Generationen von Interpreten kommen und gehen, doch die Musik von Bach wird bleiben. Und es wird immer ein Rätsel sein, wie man es aufführen soll."

Der Film "Gidon Kremer - Zurück zu Bach" begleitet sehr persönlich die Suche nach einer Antwort auf diese Frage und beschreibt, dass sich in der Auseinandersetzung mit Bach die wichtigsten künstlerischen und menschlichen Lebenslinien Gidon Kremers offenbaren.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 52 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion/EuroArts Music International GmbH/Gidon Kremer
• Auftaggeber: rbb/arte
• Erstsendung: 23.06.2007, arte
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Schnitt: Uli Peschke
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Rolando Villazón
Zarzuelas

EPK · Virgin Classics
• Solist: Rolando Villazon
• Orchester: Orquesta de la Comunidad de Madrid
• Leitung: Placido Domingo
• CD Titel "Gitano - Zarzuela arias"
• Drehort: Teatro Albeniz Madrid, 2006
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 50 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Günther Uttendorfer
• Ton: Virgin Classics
• Schnitt: Uli Peschke
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Rolando Villazón - Opera Recital
Dans les coulisses de l'enregistement

EPK · Virgin Classics
Ein aufregender Blick hinter die Kulissen einer Schallplattenaufnahme. Die Bonus DVD gibt Einblicke in die Künstlerpersönlichkeit Rollando Villazóns, einem der weltweit erfolgreichsten Tenöre.

Konzentration, unbedingter Wille zur Perfektion, permanentes Überprüfen von Ausdruck und Technik aber auch ein riesiges Humor-Potential und Selbstironie - das zeichnet den Sänger aus. Selten wird soviel gelacht im Studio. Auch und gerade bei schwierigen Stellen. "Manche trinken Wasser oder machen Yoga, um sich zu entspannen. Ich mache eben Witze, um Situationen zu entspannen", erzählt Villazón.

Die Bonus DVD erscheint mit der CD "Opera Recital" weltweit und bringt Ausschnitte aus Proben und Aufnahme-Sessions.

• Solist: Rolando Villazón, Tenor
• Orchester: Münchner Rundfunkorchester
• Repertoire: Arien von Bizet, Puccini, Tschaikowsky u.a.
• Leitung: Michel Plasson
• Drehort: Bavaria Studios München, Berlin, Juni 2005
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Vertrieb: Virgin Classics
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Günter Uttendorfer, Holger Rusch
• Ton: Wilhelm Meister
• Schnitt: Uli Peschke
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Ikuyo Nakamichi
Beethoven Klavierkonzerte Nr.3+5

DVD
Die japanische Ausnahmepianistin trifft auf eines der weltweit erfolgreichsten Kammerorchester: die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Mit ihrem Dirigenten Paavo Järvi hat das Orchester einen brillianten und unverkennbaren Orchesterklang erarbeitet, der deutsche Tradition virtuos verbindet mit den Errungenschaften der sogenannten historischen Aufführungspraxis.

Eine aufregende, vibrierende und mitreissende Reise zu Beethovens Klavierkonzerten. Ein 45 minütiges Making of begeleitet Ikuyo Nakamichis vor und während der Aufnahme: von der Auswahl des Flügels im Hamburger Steinway-Haus bis zum Abhören der Aufnahmen in der Tonloge. Zu Wort kommen neben der Pianistin u.a. Paavo Järvi und der Tonmeister Philip Traugott.

• Format: HD 1080
• Länge: 80 min
• Produktion: BMG Japan & finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: BMG Japan
• Solist: Ikyuo Nakamichi, Klavier
• Orchester: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
• Leitung : Paavo Järvi
• Repertoire: Beethoven Klavierkonzerte Nr.3+5
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Drehort : Dingenssaal Bad Kissingen / Juni 2004
• Kamera: Boris Fromageot, Thomas Hirschmann, Holger Rusch, Axel Gaube, Boris Becker
• Ton: Philip Traugott
• Schnitt: Uli Peschke
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Blechschaden in Schottland
Die Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker
Dokumentarfilm · 52 min · ZDF/Arte 2004
Blechschaden, das legendäre Bläserensemble der Münchner Philharmoniker, geht zum ersten mal in seiner 20-jährigen Karriere auf Schottland-Tour. Für "Blechschaden"-Gründer und Dirigent Bob Ross eine Reise in die Kindheit.

Man muß sein Instrument mit der gleichen Leidenschaft spielen wie Fußball", sagt der Schotte. Der Film zeigt den Musiker als leidenschaftlichen Libero beim beinharten "Blechschaden"-Kicken vor einer Fabrikruine - dem ehemaliger Bolzplatz von Bob Ross. Danach steigt ein schottisch - bayerisches Gipfeltreffen: "Blechschaden" trifft bei einer Session auf "Kingdom Brass", eine der letzten traditionellen Bergarbeiterkapellen Schottlands. Abends berim Konzert gesellt sich Pipe Major Dennis Rodden mit seinem Dudelsack dazu.

Musikalisch bringt die Reise die virtuose "Blechschaden" - Mischung aus Klassik, Jazz, bayerischer Volksmusik. Ob beim Open-Air Konzert in Edinburghs Altstadt oder bei einer sponatenen Einlage in einem Fußball-Pub gilt Bob Ross' Maxime: "Als Blechbläser darfst Du kein Weichei sein."

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: ZDF/arte
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Thomas Hirschmann, Thomas Astbury
• Ton: Andreas Koeppen
• Schnitt: Uli Peschke
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Nicht für Kinder!
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Promotion-Clip
Der warnende Hinweis "Nicht für Kinder" hat in diesem Fall nichts mit Jugendschutz zu tun, sondern bezieht sich auf die "Metamorphosen" von Richard Strauss. Auch die gehen natürlich konform mit dem Jugendschutz. Nur sollten minderjährige Dirigenten die Finger besser von dem Stück lassen - empfiehlt Paavo Järvi, der Chefdirigent der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Järvi kommt aus einer berühmten Dirigentenfamilie und hat früh mit dem Dirigieren angefangen. Von Vater Neeme Järvi hat er viel gelernt, auch Respekt vor der Musik. Und für die "Metamorphosen" brauche man nun einmal eine gewisse Reife. Die hat er inzwischen und mit den Musikern der Kammerphilharmonie gelingt ihm eine hinreißende Interpretation - zu sehen und zu hören auf der DVD.

Der Film portaitiert ein Orchester von Weltniveau. Nicht nur bei Proben und Konzerten (u.a. bei den "Proms" in der Londoner Royal Albert Hall) sondern auch im Tournee-Alltag und bei Manager-Seminaren. Es entspricht dem modernen Selbstverständnis des Orchesters, das sich demokratisch selbst verwaltet, immer wieder neue Wege der Kunstvermittlung zu suchen. Zu Wort und Dirigat kommen neben Paavo Järvi und seinen Musikern auch Järvis Vorgänger, Daniel Harding.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Thomas Hirschmann, Klaus Bernhard, Georg Denzer, Carlos Dessbesell
• Ton:Andreas Koeppen
• Schnitt: Uli Peschke
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Nagano Road
Ein Dirigent zwischen Welten und Kulturen
Dokumentarfilm · 45 min · 3sat 2001
Die Nagano Road ist eine einsame staubige Strasse in einem abgelegenen Tal in Kalifornien auf halber Höhe zwischen San Francisco und Los Angeles. Hier haben sich die Großeltern Kent Naganos, japanische Auswanderer, als Farmer niedergelassen. In der Abgeschiedenheit der kalifornischen Natur wuchs der Dirigent auf.

In dem Film "Nagano Road" begibt sich Kent Nagano auf die Spuren seiner Kindheit und Jugend: z.B. an die kalifornischen Strände, die für den passionierten Surfer wichtiger Anlaufspunkt waren. Oder in Chinatown in San Francisco: Kent Nagano sucht nach einem kleinen japanischen Restaurant, das er seit 30 Jahren nicht mehr besucht hat.

Eine anrührende Geschichte kreist um diesen Ort. Einer japanischen Tradition folgend, wollten die Eltern ihre einzige, bei einem Autounfall ums Leben gekommene Tochter, ehren, in dem sie den großen Traum der Tochter realisierten: ein Restaurant in San Francisco zu eröffnen. So gaben die beiden Eltern, Wissenschaftler von Hause aus, ihre Existenz in Japan auf und gingen nach San Francisco. Das Restaurant gibt es immer noch, aber die Inhaber sind inzwischen verstorben.

Kent Nagano lässt sich von dieser Begebenheit inspirieren und beschließt seinerseits, den Traum des verstorbenen Komponisten Toru Takemitsu umzusetzen, nämlich eine Oper zu komponieren. So "komponiert" Kent Nagano eine Takemitsu-Oper, die er aus unterschiedlichen Stücken zusammensetzt.

Weitere Stationen des Filmes sind die Philharmonie in Berlin, die Salzburger Festspiele und das Schleswig Holstein Musikfestival mit Proben und Konzerten (Haydn, Mozart,Wagner, Bruckner u.a.)

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 45 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: 3sat/ZDF
• Erstsendung: 2002
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Thomas Hirschmann, Dan Anderson
• Ton: Thomas Hirschmann
• Schnitt: Uli Peschke
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Der Cellist Alban Gerhardt
 

Internet-Portrait
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 7 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Alban Gerhardt
• Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot
• Drehort: Berlin, 2002
• Schnitt: Uli Peschke
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Wenn die Seele Saiten hätte
Cello-Variationen

Dokumentarfilm · 45 min · rbb 2001
Wenn die Seele Saiten hätte, dann wären es Cello-Saiten". Ein poetisches Bekenntnis des Cellisten Wolfram Huschke. Seine Musik ist alles andere als zartbesaitet. Denn Wolfram Husche ist ein Cello-Berserker, der auf dem elektrisch verstärkten und verzerrten Cello rockt, als würde Jimi Hendrix aus dem Jenseits den Bogen führen. Wolfram Huschke ist einer der Protagonisten der Cello-Variationen.

Der Film zeigt die eindrucksvolle Vielseitigkeit des Instrumentes, in dem er Cellisten und Stile zeigt, die unterschiedlicher nicht sein können: der große Virtuose Alban Gerhardt spielt aus den Solo-Suiten von Bach, die Berliner Cellharmoniker spielen im Quartett Hits von Grönemeyer und Holländer. Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sind mit lateinamerikanischen Rhythmen dabei.
Sämtliche Künstler sind in ungewöhnlichen Locations aufgenommen worden: Industrieruinen, alte Lagerhallen oder Brauereikeller. Roter Faden des Filmes ist der renommierte Berliner Geigenbauer Felix Kraft. Der Film zeigt, wie aus einem Stück Holz langsam ein Cello entsteht, das am Ende von Alban Gerhardt seine Feuertaufe erlebt - mit Dvoraks Cellokonzert.

• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 30 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: SFB
• Erstsendung: 2001
• Buch+Regie: Daniel Finkernagel & Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Massimiliano Bonavia
• Ton: Thomas Hirschmann, Jan Wichers
• Schnitt: Uli Peschke
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Diana Damrau
Strauss Lieder

EPK · Virgin Classics
Reine Poesie: Diana Damrau singt die Orchesterlieder von Richard Strauss begleitet von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Der Filmclip zur CD.

• Format: HD 1080
• Länge: 15 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Schnitt: Uli Peschke
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Diana Damrau
Mozart Opera Arias

EPK · Virgin Classics
• Interpret: Diana Damrau
• Orchester: Münchner Rundfunkorchester
• Leitung: Dan Ettinger, Virgin Classics
• Drehort: München
• Format: Digi Beta 16:9 (stereo)
• Länge: 11 min
• Produktion: finkernagel & lück medienproduktion
• Auftaggeber: Virgin Classics
• Sendetermin:
• Regie: Kathrin Tiefenthaler, Alexander Lück
• Kamera: Boris Fromageot, Günther Uttendorfer
• Ton: Virgin Classics
• Schnitt: Uli Peschke
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